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BSC 2018: Tag 3 – Beifahrertausch

Von Örebro ging es am Morgen weiter Richtung Norden. Über die E50 nach Mora und von dort weiter über die E45 zur Tagesaufgabe. Die beinhaltete dieses Mal einen Beifahrerwechsel mit einem anderen Team.

In Höhe Ytterhogdal tauschten wir Karsten gegen Markus vom Team #42 und den wiederum gegen Fabian vom Team #22. Auf 50km sollten wir uns gegenseitig Witze erzählen – wer lacht hat verloren.So wirklich an die Aufgabe gehalten haben wir uns nicht.

Fabian hat sich zwar ins Zeug gelegt, allerdings kannte Felix den Witz schon und ich hatte mal wieder irgendwas anderes zu tun und habe nicht zu gehört – kennt man ja schon von mir 😉

Viel interessanter als die Witze, waren aber die Storys die wir uns zu erzählen hatten.

Den verrückten BIO-Bauern aus Fabians Ort, von dem er uns erzählte, sollten wir tatsächlich noch am Nordkap treffen. Aber dazu kommen wir noch…

Schwedens ganze Pracht

Nachdem sich Karsten seinen Platz in unserem Team zurück erkämpft hatte, führte uns die Route durch Schwedens riesige Seenplatte. Hier war eine Ecke schöner als die andere.

Das Tagesziel Östersund hatten wir gegen 19:00 Uhr erreicht. Den örtliche Campingplatz, direkt am See empfanden wir als zu teuer (zumals uns dann auch die Wertungspunkte für das Wildcampen flöten gegangen wären). Wir verzichteten also auf die Chance das Schwedische Nessie zu sichten und fuhren noch eine Stunde weiter nach Norden.

Neues Ziel: Strömsund

Strömsund ist bekannt für die größte Population an freilebenden Braunbären. Wir haben allerdings keinen gesehen – und das obwohl wir mitten in der Wildniss campiert haben.

Zu unserem Traumspot sind wir allerdings eher zufällig gekommen. Ein anderes Team hatte bereits seinen Standort geteilt, welchen wir dankbar ansteuerten.

Ein Wenig voreilig, wie wir schnell feststellen mussten. Das (Wild)Camp lag nämlich mitten im Wald, nur über einen holprigen Waldweg erreichbar. Als wir uns schließlich hinab zum Ufer des Sees gequält hatten, wurden wir wenig freundlich vom anderen Team empfangen und prompt weggeschickt. Ziemlich blöde Angelegenheit! Man hätte ja auch einfach das andere Team, für welches der Standort bestimmt war, direkt anschreiben können. Wie sich später herausstellte, waren wir nicht die Einzigen die der vermeindlichen Einladung gefolgt waren.

Also alles wieder hoch – na ja fast.

Auf halber Strecke zurück auf befestigte Straße, trafen wir auf einen weiteren Waldweg, der nach rechts wegging. Markus vom Team #42 brechte voran und entdeckte einen hübschen Grillplatz mit Wetterschutzhütten. Perfekt für uns. Im Schneckentempo rollten wir ihm hinterher.

Nachdem wir unser Lager aufgeschlagen und ein großes Feuer entzündet hatten, teilten auch wir unseren Standort in der WhatsApp-Gruppe und luden weitere Teams ein.

Es sollten 5 Teams folgen

Es gesellten sich schließlich die üblichen Verdächtigen zu uns. Zumindest wenn man die Rallye rückblickend betrachtet. Denn irgendwie fanden sich doch immer wieder die selben Leute zusammen. So traffen wir hier das erste Mal auf Ben und Christina vom Team 239 vonauswärts , mit denen wir später die Strecke durch Russland bestreiten sollten.

Wir machten uns einen netten Abend am Feuer. Karsten, unser Feuerbeauftragter, versorgte uns mit ultraleckerem Chilli-Con-Carneund Markus zückte (schon wieder) seinen Tatra Chai.

Irgendwann wurde es sogar den fiesen kleinen Panzermücken zu viel. Wahrscheinlich waren sie einfach zu vollgefressen, jedenfalls war zu fortgeschrittener Stunde nichts mehr von ihnen zu sehen. Zu unserer Erleichterung 😉

Gegen 01:00 Uhr verkrümelten wir uns in unsere Zelte. Das war der erste Tag an dem die Sonne nicht mehr richtig unter ging – zumindest blieb der Horizont  hell und Taschenlampen brauchten wir nun auch nicht mehr.

Tagesresumé:

Gefahrene Kilometer: 734 km

Verbrauchter Sprit: 85 l

Fahrzeit: 11,5 h

Laune: 😄

Temperatur: 17 °C

Road Kills: –

Song of the day:

Selena Gomez – Back to you

By |2018-07-08T15:01:55+00:00Juli 8th, 2018|Allgemein, BSC18, Charity, Cold Countries, Summer|0 Comments

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